Wellness Zuhause: richtig aufräumen!

Wellness in einem unordentlichen Zimmer? Eher schwierig! Und leider gibt’s auch keinen kleinen Putzteufel, der uns mal eben einen Besuch abstattet. Dafür aber diese vielversprechenden Aufräum-Tipps von uns, die ganz schnell wieder Ordnung in eure Bude bringen und damit auch ein entspannendes Wellness Gefühl.

Natürlich lässt sich nicht entspannen, wenn um Dich herum das absolute Chaos wütet. Da ist der Begriff Wellness ein regelrechtes Fremdwort. Aber manchmal ist unser innerer Schweinehund eben stärker, als das gutmütige Engelchen auf unserer Schulter, welches uns süßlich ins Ohr flötet, dass es doch „eigentlich mal wieder Zeit wäre, den Schminktisch aufzuräumen!“ Keine Sorge – Wellness Zuhause verrät Dir die besten Aufräum-Tipps mit denen Du selbst den fiesesten Schweinehund zum Schweigen bringst. Und so wird aus der kleinen privaten Müllhalde Zuhause auch wieder ein ansehnliches Wellness Paradies.

Unordnung ist lästig. Photo: Naoma Clark

Unordnung lässt kaum ein angenehmes Wellness Gefühl in uns aufsteigen – also weg damit! Photo: Naoma Clark

1. Kleine Häppchen

Übernimm Dich doch nicht gleich am Anfang. Wenn Du dir vornimmst sofort Dein gesamtes Wohnzimmer auf Vorderfrau zu bringen könnte es nämlich durchaus zu Frustration kommen. Der Erfolg in einem großen Raum mit vielen kleinen Chaos-Baustellen macht sich eben nur sehr langsam bemerkbar. Such dir lieber einen Fleck heraus, der dir schon lange ein Dorn im Auge ist und dem du dich dann wagemutig widmest. Erste Resultate nimmst du dann als Motivation für die nächste „Chaos-Ecke“. Und so kannst du dich dann langsam vorarbeiten – von einem Dorn zum Nächsten. Kleiner Tipp: beginne am besten immer dort, wo in kürzester Zeit am meisten bewirkt werden kann.

2. Entertainment

RichtigAufräumenfertig

Sieht doch gleich besser aus! Wenn alles an seinem Platz ist kann das Wohlfühlen beginnen! Photo: Naoma Clark

Klamotten sortieren, während Harry Potter auf seinem Besen durch die Luft reitet, oder Deine Lieblingsband lautstark ihren neusten Song performt. Genau – warum sollte Aufräumen bloß eine Last sein? Nimm dir doch gezielt vor dir für deine Hausarbeit das Hörbuch genau dieses einen Buches zu besorgen, das du schon lange mal lesen wolltest. Damit schlägst Du zwei Fliegen mit einer Klappe: Deine Aufräum- und Ordnungsaktion ist nicht nur lästig, sondern macht Spaß und du füllst ganz nebenbei noch eine Bildungslücke. Wer mit Hörbüchern nichts anfangen kann, der darf natürlich auch zu seiner Lieblingsmusik von einer Seite des Raumes zur nächsten grooven und mit dem Staubwedel den Takt der Musik angeben. Hier gilt die Devise: Was Lust und Laune macht wird nebenher getan! Und wenn es Dich motiviert im Viertelstundentakt in eine Pralinenschachtel zu greifen – tu genau das! Vielleicht ist das sogar die Gelegenheit ohne Gewissensbisse Schokolade zu konsumieren. Das Belohnungsprinzip kann nicht nur während des Aufräumens, sondern auch danach durchaus empfehlenswert sein. Ködere Dich also ruhig mit einem Gang ins Kino oder etwas anderem, was deinen Ordnungsdrang antreibt.

3. Kann das weg?

Während Du nun also fleißig Klamottenberge ordnest und Bücher an ihren rechtmäßigen Platz zurückträgst, solltest Du bei jedem Gegenstand der durch Deine Finger gleitet kurz Inne halten und dich fragen: „Brauche ich das überhaupt?“ Denn es ist durchaus sinnvoll nicht nur aufzuräumen, sondern auch auszumisten. Wie wäre es, wenn Du dir vier Pappkartons rausstellst, alle mit einem anderen Schriftzug versehen: Behalten, Überlegen, Weggeben und Wegschmeißen. Die Dinge, die Du unter „Behalten“ ablegst sortierst du wieder fleißig ein. Die Kiste „Überlegen“ kommt für ein halbes Jahr in den Keller – wenn Du innerhalb dieser Zeit nichts daraus vermisst hast kann aus der „Überlegen“-Kiste eine zweite „Weggeben“ Kiste werden. Denn die Gegenstände die Du dort untergebracht hast kommen auf den Flohmarkt, an eine gemeinnützige Organisation oder werden an Freunde verschenkt. Die letzte Kiste erklärt sich eigentlich von selbst. Für die Sachen der „Wegschmeißen“- Kiste besteht leider wenig Hoffnung: ab in den Müll damit!

4. Und so bleibt’s ordentlich

Fertig? Dann belohne dich doch mit ein paar frischen, duftenden Blumen - die unterstützen das aufgeräumte Ambiente optimal. Wohlfühlen ist garantiert. Photo: Naoma Clark

Fertig? Dann belohne dich doch mit ein paar frischen, duftenden Blumen – die unterstützen das aufgeräumte Ambiente optimal. Wohlfühlen ist garantiert. Photo: Naoma Clark

Wenn Deine Wohnung nun in neuem Glanz erstrahlt kann’s eigentlich gleich an die Erholung gehen, denn jetzt hast Du Dein Wellness Nest ordentlich auf Vorderfrau gebracht. Blöd nur, wenn nach dem Wellness-Masken-Zaubern in der Küche, Yoga machen im Wohnzimmer und dem Duftbad im Badezimmer alles wieder in neuem Choas untergeht. So kriegst Du auch das in den Griff: Zunächst einmal solltest Du Dir bewusst machen, dass das Aufräumen Deiner Wohnung besonders gut unterstützt wird, wenn bereits ein klares Ordnungssystem besteht. Gehe also nie mit leeren Händen in ein anderes Zimmer, sondern lege die Sachen die Du besitzt bei jeder sich ergebenden Gelegenheit an ihren Platz zurück. Das könnte auch helfen: Eine klare Aufräumroutine. Jeden Abend 20 Minuten sollten ausreichend sein, damit’s ordentlich bleibt. Und für neue Dinge gilt die Devise „Eins geht, ein Neues bleibt!“ damit behältst Du immer den Überblick und kannst Dich zum Beispiel vor überquellenden Kleiderschränken schützen.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*