Wellness Zuhause: Richtig meditieren

Einfach mal zur Ruhe kommen, sich hinsetzten, die Augen schließen und durch gezielte, gleichmäßige Atmung immer mehr zum  „höheren Selbst“ zurückfinden. Leichter gesagt, als getan, was? Doch wo ein Wille, da auch ein Weg. Wellness Zuhause führt Euch in die hohe Kunst der Meditation ein. 

Eine Quelle des Wohlbefindens

Wer meditiert kann schon nach kurzer Zeit die Früchte seines stillen Tuns ernten, denn Meditation fördert nachweislich die Konzentration, die Gesundheit und lehrt uns besser mit Stress umzugehen. Allerdings haben viele Menschen eine falsche Vorstellung davon, was Meditieren wirklich ist – denn tatsächlich bedeutet das nicht nur in der Ecke sitzen und verschwörerisch „Ommm“  summen.

Finde zu dir

„Es ist vielmehr ein Eindringen in die tieferen Bereiche der Beziehung zu deinem höherem Selbst!“, so Meditations-Expertin Uta Kujath, die schon seit über dreißig Jahren meditiert. „Jeder tut dies jedoch auf seine individuelle Art und Weise“, erklärt sie. Tatsächlich bedeutet das, dass es durchaus möglich sein kann dass sich jemand in einen meditativen Zustand bringt indem er an einer viel befahrenen Straße steht. Es geht darum sich für eine bewusste Zeit von allen Alltags Gedanken zu lösen – vor allem von denen, die einen belasten und nach unten ziehen. „Finde für dich selbst heraus, an welchem Ort dir das am leichtesten fällt“, erklärt Uta Kujath.

Die richtige Position 

Ja – „Selbst Tanzen kann eine Art von Meditation sein“, so die Expertin.  Aber wenn du dich lieber auf eine Matte setzt oder dich auf dein Sofa legst ist das auch vollkommen in Ordnung. „Das Meditieren sollte dir leicht fallen und angenehm vorkommen – nur du weißt, wie und wo dir das am besten gelingt.“ Probier also ruhig mal ein wenig herum – wenn du im Sitzen keine Ruhe findest lege dich auf dein Bett und wenn es dir dort zu bequem wird und du kurz davor bist einzuschlafen, versuche es wiederum an einer anderen Stelle.

Abschalten

Jetzt beginnt der Teil, der sehr vielen Menschen nicht leicht fällt. Wie verbannt man denn nun am besten all die Alltagsgeister, die einem noch hartnäckig im Kopf herumschwirren? Wie bringt man seine Gedanken zum Schweigen? „Als Erstes solltest du versuchen bewusst zu Atmen und dich dabei auf deinen Atem zu konzentrieren. Atme ruhig und tief in den Bauch hinein und versuche jedes Ein- und Ausatmen zu zählen“, erklärt Uta Kujath. Dies machst du solange, bis dein Kopf frei ist. „Wenn du das Gefühl hast wieder abzuschweifen gehe wieder dazu zurück deinen Atmen zu zählen.“ Wichtig: Setze dich dabei nicht unter Druck. Es ist egal wie viele Atmer du brauchst um innerlich ruhig zu werden. Folge deiner eigenen Geschwindigkeit. Das ist kein Wettbewerb, lass es einfach geschehen und fühle dich gut dabei. Kleiner Tipp: Manchen Menschen hilft entspannende Musik um schneller abschalten zu können.

Regelmäßigkeit

Am besten wäre es natürlich, wenn es dein Ziel ist das Meditieren zu einem täglichen Ritual werden zu lassen. „10 bis 30 Minuten am Tag sind empfehlenswert“, erklärt Expertin Uta Kujath. Wichtig dabei ist, dass es dir Freude bereitet, dass es Spaß macht – es sollte dein Leben bereichern, nicht komplizierter machen. Wer regelmäßig meditiert wird bald eine gewisse Gewohnheit feststellen können. Das Abschalten fällt dir von Tag zu Tag immer leichter, du bist ausgeglichener und kannst die großen und kleinen Hürden des Alltags jetzt noch besser meistern.

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