Lachyoga – vier Übungen

Lachen ist Gesund! Diese Phrase hat jeder von uns schon mindestens 1000 mal gehört. Und es stimmt – Lachen baut Stress ab, lockert die Muskeln, trainiert das Herz-Kreislauf-System und massiert das Zwergfell. Außerdem gibt es kaum etwas schöneres (vor allem im Kreis seiner Liebsten) herzhaft und laut loszuprusten, als gäbe es kein Ende. Wir fühlen wie die Wärme in uns aufsteigt, die Bauchmuskeln schmerzen und wir am liebsten nie wieder aufhören wurden. Klingt soweit ja alles super oder?

Wäre da nicht ein kleiner Haken. Umso älter wir werden umso weniger lachen wir. Laut einer Studie lacht ein durchschnittlicher Erwachsener nur ca. 15 mal am Tag – Kinder dagegen 300-400 mal. Leider ist das auch kein Wunder, bei dem ganzen Stress den man durch Studium, Job und Haushalt auf sich lädt. Gegen dieses Problem soll es jetzt abhilfe geben: Die Lachyoga-Therapie

„Fake it until you make it“

Das Motto des Lachyogas. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass gekünsteltes Lachen nach einer gewissen Zeit den selben Effekt wie „echtes“ Lachen erzielt. Es werden genauso Glückshormone ausgeschüttet und man fühlt sich einfach besser. Außerdem verwandelt sich das gekünstelte Lachen meist in echtes, vor allem in einer Gruppe. Lachen ist ansteckend. Umso mehr – umso besser!

Hier für euch eine kleine Auswahl an Übungen, die ganz einfach nachzumachen sind:

Stummes Lachen

Mit Gestik und Mimik täuscht man hierbei lautstarkes Lachen vor. Allerdings ohne einen Ton von sich zu geben.

Handy-Lachen

Diese Übung erfordert etwas Mut, daher vielleicht zuerst Zuhause testen. Wir halten uns ein Handy am Ohr und tun so, als würden wir mit einem Clown telefonieren der uns einen Witz nach dem anderen erzählt. Fortgeschrittene „Lacher“ probieren es in der Ubahn. Achtet dabei auf die Reaktion der Anderen.

Gummiband-Lachen

Diese Übung verbindet Geist und Körper. Mit beiden Händen halten wir ein imaginäres Band, dass wir versuchen auseinander zu ziehen. Dies gelingt uns nur mit lautem Gelächter. Umso stärker das Lachen wird, umso weiter können wir das Band dehnen, bis beide Arme ausgestreckt sind.

Spiegel-Übungen

Ein wichtiges Ziel des Lachyogas ist es auch, sich selbst nicht all zu ernst zu nehmen. Nur wer Abstand von sich nimmt, kann auch Abstand von seinen Problemen nehmen. Stellt euch vor den Spiegel und versucht euch auszulachen. Seht euch dabei bewusst ins Gesicht, um zu sehen, was dies mit euch macht.  Außerdem sollte man sich bewusst machen, wer man ist und warum man glücklich sein muss! Ein „ich bin fröhlich“, das man am morgen dem Spiegelbild entgegenruft, kann die Laune des kompletten Tages verbessern.

Klingt Komisch, ist es auch

Zugegeben, auf den ersten Blick erscheinen die Übungen lächerlich. Aber ist nicht das genau unser Ziel? Selbst wenn die Übungen nichts bewirken, wir aber vor Scham loskichern, hat das Ganze seinen Zweck erfüllt.

„Wir lachen nicht, weil wir glücklich sind – wir sind glücklich, weil wir lachen“ – Madan Kataria, Arzt und Erfinder des Lachyogas

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