Es zählen die inneren Werte – Wellness-Produkte und ihre Inhaltsstoffe

Nicht überall wo gut drauf steht ist auch gut drin. Viele Wellness-Produkte versprechen uns das Blaue vom Himmel, doch meist sind die sich selbst lobenden Produkte wirkungslos oder gar schädlich für unseren Körper. Doch wer versteht das Inhaltslatein auf dem Rücken vieler Fläschchen schon? Wellnesszuhause klärt euch über wichtige Inhaltsstoffe auf!

Aluminium-Salze in Deos

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Aluminiumsalzfreie Deos gibt es bereits zu niedrigen Preisen in den Drogieren. Fotos: Franziska Birk

Das in den letzten Monaten wohl am häufigsten diskutierte Wellness-Thema unter Frauen. Brustkrebs von Deo? Zuerst einmal ist zwischen Deodorant und Antitranspirant zu unterscheiden. Wobei Deodorants nur den Geruch überdecken, setzen Antitranspirants an der Schweißdrüse an und hemmen diese, so dass wir weniger schwitzen. Um das zu erreichen sind Aluminiumsalze nötig. Doch wie gefährlich ist der Stoff? Wissenschaftler befürchten, dass der Körper Aluminiumchlorhydrat aufnimmt und das Brustkrebs oder sogar Alzheimer auslösen bzw. fördern könnte. Ausreichend wissenschaftliche Belege gibt es dafür allerdings nicht. Um vor Schweißgeruch geschützt zu sein, sind keine Aluminiumsalze notwendig. Wer sich also der Gefahr nicht aussetzen möchte, sollte beim Kauf auf Deos ohne Aluminiumchlorhydrat in der Inhaltsstoffliste zurückgreifen.

Silikone und Sulfate in Shampoo

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Sulfatfreies Shampoo zB. von Loreal „Ever Rich“.

Der Mythos, dass Silikone schädlich für unsere Haare sind, besteht schon lange und macht vor allem die Internetwelt verrückt. Dabei sind es nicht die Silikone, die unser Haar schädigen. Im Gegenteil. Silikone legen sich wie eine pflegende Schutzschicht um jedes einzelne Haar und lässt es nicht nur schöner und glänzender wirken, sondern macht es auch strapazierfähiger und leichter kämmbar. Die eigentlichen Übeltäter im Shampoo heißen Sulfate. Diese sind als Fettlöser aktiv und greifen unser Haar stark an. Durch Sodium Lauryl Sulfat wird es extrem ausgetrocknet. Vor allem bereits geschädigtes Haar, durch Colorationen oder zu viel Hitze, wird stark in Mitleidenschaft gezogen. Wer also nicht gerade schnell-fettendes Haar hat, sollte beim nächsten Haarpflege-Einkauf auf Sulfate verzichten.

Parabene in jeglicher Kosmetik

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Parabene stecken so gut wie in jedem kosmetischen Produkt.

Parabene sind Konservierungsstoffe, die so gut in jedem Kosmetikprodukt vorhanden sind, um die Haltbarkeit zu verlängern. Sie haben den Ruf  hormonell Wirksam zu sein und Brustkrebs zu fördern. Zwar haben Parabene eine Östrogenähnliche Wirkung, allerdings mit einer so geringen Konzentration, dass dies in unserem Körper nichts auslöst. Ebenso wurden in Gewebeproben von Brustkrebstumoren Parabene entdeckt, jedoch ist auch dies kein wissenschaftlich belegter Nachweis für die Schädlichkeit des Stoffes. Viele Firmen setzen mittlerweile auf Paraben-freie Konservierungsstoffe, jedoch müssen diese durch andere Substanzen ersetzt werden, die auch wieder Nebenwirkungen mit sich bringen.

Code-Check

Wer sich durch den Inhaltsstoff-Dschungel immer noch nicht sicher durchgeführt fühlt, kann seine Produkte einfach selbst auf Herz, Nieren und Inhalte testen. Unter www.codecheck.info einfach Produkt eingeben und sich Inhaltsstoffe erklären lassen.

 

 

 

 

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